Es war längst überfällig – das neue Antifouling!

Jedes mal wenn wir vor Anker um unser Boot herumgeschwommen sind, haben wir es gesehen – das bereits heruntergekommene Antifouling.

Als wir das letzte Mal das Antifouling strichen, kam um bereits das COVID-Virus in die Quere. Es war im März 2020 als wir extra für den Beginn unserer Reise das Antifouling noch einmal auffrischen wollten. Es bahnte sich bereits an, dass das Reisen innerhalb Deutschlands untersagt wird und auch jegliche Aktivitäten verboten werden. Somit baten wir unsere damalige Marina, ob sie die Enfant Terrible noch kurzfristig zu Wasser lassen könnten. Der einzige Termin, der noch möglich war, bot sich 1,5h nach der ersten Schicht Antifouling an. Wir haben aber nicht lange überlegt und sofort zugesagt.

Uns war klar, dass die Zeit an Land nicht ausreichte, um ein effektives Ergebnis vom Antifoulung zu erhalten, jedoch war es uns an dieser Stelle wichtiger, dass das Boot ins Wasser kommt und wir sozusagen „einziehen“ konnten.     

Somit haben wir die Überbrückungszeit auf Lanzarote genutzt und die Enfant Terrible aus dem Wasser geholt. Wir konnten das ganze Wochenende im Boatyard alleine am Boot arbeiten und hatten genügen Freiheiten drei Anstriche aufzutragen und die entsprechende Trocknungszeit einzuhalten.

Umso schöner war das Gefühl dann wieder ins Wasser zu kommen und vor Anker zu gehen.